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«Das ist doch hoch emotional!»

Ein irrer Trip: Szene aus «2001: A Space Odyssey». Foto: Dmitri Kessel (The Life Picture Collection/Getty Images)

Wann haben Sie «2001» zum ersten Mal gesehen?

Wie erklären Sie sich, dass «2001» die Zuschauer gleichzeitig abgestossen und angezogen hat?

Dass er schon vor 50 Jahren den Technikpessimismus des Jahres 2018 prophezeit hat, ist auf jeden Fall erstaunlich.

Wie genau kam die Jubiläumsfassung zustande, die Sie betreut haben?

«Dieser Film ist in technischer wie in künstlerischer Hinsicht bis heute die Messlatte.»

Christopher Nolan: Der 47-Jährige ist Filmregisseur («Inception», «Dunkirk»), Drehbuchautor und Filmproduzent.

Nach der Premiere der restaurierten Fassung war ich ganz baff, wie gut der Film gealtert ist. Woran liegt das?

Glauben Sie denn, dass der normale Kinozuschauer den Unterschied zwischen einer digitalen und einer analogen Filmkopie erkennt?

Sie drehen als einer der letzten Regisseure in Hollywood deshalb auch noch mit echtem Filmmaterial. Macht das die Arbeit am Set nicht deutlich komplizierter?

Warum das?

Sie haben mit «Interstellar» selbst schon sehr erfolgreich einen Science-Fiction-Film gedreht. Was sind bei diesem Genre die grössten Herausforderungen?

Ihr Kollege James Cameron sieht das ein bisschen anders. Der sagte jüngst, er könne «2001» nicht ausstehen, weil sich der Film so kalt und künstlich anfühle.