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Die jüngste Verführung

Regisseur François Ozon macht in «Jeune&Jolie» eine 17-Jährige zum Callgirl. Und nutzt Sexszenen für bessere Schauspielleistungen. Warum? Er sagts im Interview.

Allein die Wirkung zählt: Marine Vacth im Film «Jeune&Jolie» von François Ozon.
Allein die Wirkung zählt: Marine Vacth im Film «Jeune&Jolie» von François Ozon.
zvg

Sie ist jung, schön und rätselhaft – vor allem für sich selbst: Kaum hat die 17-jährige Isabelle (Marine Vacth) ihre Sexualität entdeckt, macht sie sich zum Versuchslabor in eigener Sache. Vormittags studiert sie an der Sorbonne, nachmittags arbeitet sie als Edelprostituierte. Doch Geld bedeutet der schmollmündigen Lolita nichts. Was zählt, ist ihre Wirkung auf Männer. Jedenfalls bis ein Freier im Hotelbett stirbt und Isabelles Mutter vom Doppelleben ihrer Tochter erfährt.

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