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Die Schlacht an der Farbgrenze

«Selma», nominiert für den Oscar als bester Film, zoomt auf die Märsche der US-Bürgerrechtsbewegung von 1965. Das Historiendrama kommt zu einer Zeit, in der die Kämpfe um die «color line» erneut aufflackern.

David Oyelowo spielt Martin Luther King (stehend, in der Bildmitte) zurückhaltend, reflektiert, leidenschaftlich und glaubwürdig. Foto: Atsushi Nishijima
David Oyelowo spielt Martin Luther King (stehend, in der Bildmitte) zurückhaltend, reflektiert, leidenschaftlich und glaubwürdig. Foto: Atsushi Nishijima

«Selma» erinnert an Rolf Lyssys Film «Die Schweizermacher»: Hier wie dort geht es um Menschen, die sich einbürgern oder registrieren lassen und ihre Bürgerrechte wahrnehmen wollen. Beiderorts sehen sie sich mit einem Katalog schikanöser Fragen konfrontiert, die selbst Eingebürgerte kaum beantworten können. In Selma, Alabama, trifft es 1965 Annie Lee Cooper (Oprah Winfrey), der das Recht verweigert wird, sich für das Wählen zu registrieren.

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