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Ein lächerliches Mimikry

Wenn Männer die Hüllen fallen lassen und den Fussboden begatten, ist das meistens amüsant, aber selten sexy. Warum das so ist, lässt sich an Steven Soderberghs neuem Film zum Thema ablesen.

Sie sind jung, leben in Los Angeles und brauchen Geld. Also heuern sie in einem Club an, werfen sich in laszive Outfits, präsentieren ihre Bauchmuskeln und lassen sich vom Publikum Dollarnoten ins Höschen stecken. Die Rede ist nicht von hübschen Mädchen, die das grosse Glück suchen, sondern gut gebauten Burschen, die mit ihrem Hüftschwung ein weibliches Publikum zum Kreischen bringen. Man kennt dies von Truppen wie den Chippendales. Und gerade hat sich Regisseur Steven Soderbergh in seinem neuen Film «Magic Mike» den männlichen Stripteasetänzern angenommen.

Gendermainstreaming der Zukunft

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