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«Es war nie meine Absicht, einen Oscar zu gewinnen»

Xavier Koller blickt zum Start des 70. Filmfestivals Locarno auf seine Anfänge, Triumphe und Flops zurück. Der Schweizer Oscarpreisträger enthüllt, was ihn mit Sexkinokönig Edouard Stöckli verband und warum er beim Schweizer Fernsehen Arbeitsverbot bekam.

«Das hat mit mir zu tun, ich muss diese Geschichte erzählen»: Regisseur Xavier Koller am Set von «Reise der Hoffnung» (1989).
«Das hat mit mir zu tun, ich muss diese Geschichte erzählen»: Regisseur Xavier Koller am Set von «Reise der Hoffnung» (1989).
Keystone
Tops und Flops: 1972: Xavier Kollers Spielfilmdebüt «Hannibal» lief in der Quinzaine in Cannes. Doch den Film wollte niemand sehen, es blieben Schulden.
Tops und Flops: 1972: Xavier Kollers Spielfilmdebüt «Hannibal» lief in der Quinzaine in Cannes. Doch den Film wollte niemand sehen, es blieben Schulden.
SRF
1991: Koller gewinnt für «Reise der Hoffnung» einen Oscar – als bislang einziger Schweizer Regisseur.
1991: Koller gewinnt für «Reise der Hoffnung» einen Oscar – als bislang einziger Schweizer Regisseur.
SRF
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Herr Koller, heute beginnt das 70. Filmfestival Locarno. Ihr Film «Reise der Hoffnung» lief dort 1990 im Wettbewerb. Woran erinnern Sie sich?Xavier Koller: Vor allem daran, dass wir uns extrem beeilen mussten, um den Film überhaupt fertig zu kriegen.

Wie war die Premiere? Schrecklich. Der Film lief in einem winzigen Saal, die Jury war da, aber Bild- und Tonqualität waren miserabel. Das Ganze hatte überhaupt keine Energie.

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