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Nächster Halt: Trommelstrasse

An einer Bushaltestelle vertreiben die Wartenden den Novemberblues. Der Kurzfilm von Reto Caffi geht direkt in die Gesässmuskeln.

Raus aus dem Alltagsgrau: Der Kurzfilm der Woche zeigt, wie.

Ein grauer Tag, eine graue Bushaltestelle, die Wartenden starren vor sich hin oder rauchen. Nur die Arbeiter an der benachbarten Baustelle hämmern und klopfen ab und zu. Langsam entwickelt sich daraus ein gemeinsamer Rhythmus, und manche der Wartenden wippen mit. Bald steckt das Getrommel alle an: vom Strassenputzer bis zur alten Dame. Sie tanzen, trommeln, lachen und schreien – plötzlich scheint die Sonne.

Der Kurzfilm aus dem Jahr 2000 passt gut in die tristen und nebligen Vorweihnachtstage. Wer kennt es nicht, dieses typische Haltestellengefühl: Alle meiden den Blickkontakt, alle wirken irgendwie deprimiert. Umso schöner, wenn man gemeinsam daraus ausbrechen kann. Reto Caffis Kurzfilm «Bus-Stop 99» zeigt dies in einer stimmigen Dramaturgie und mit schöner Pointe.

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