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Der Netflix-Komplex

Für den Streamingdienst scheint die Rechnung aufzugehen. Ein Branchenkenner sieht aber auch gewisse Gefahren.

Wer besitzt schon ein Abonnement für Hulu oder Amazon-Prime? Netflix ist zum Mass der Streamingdinge geworden. Wie das Unternehmen das geschafft hat? Die Frage geht an einen, der es wissen muss: Andreas Leusink ist Branchenkenner und Geschäftsführer bei Henschel Schauspiel in Berlin. Sein Verlag vergibt Nutzungsrechte dramatischer Werke an Filmproduktionsfirmen wie Netflix. «In Sachen Präsenz sind sie ungeschlagen», sagt Leusink mit Verweis auf die Konkurrenz. Netflix habe zurzeit schlicht das bessere Image. Und selbst wenn Disney+ wie geplant im Herbst 2019 online geht und dabei auf gigantische finanzielle und filmische Ressourcen zurückgreifen kann, habe Netflix «noch mindestens fünf Jahre Erfahrungsvorsprung».

Allerdings gibt es eine Sache, die Leusink beunruhigt: «Schauen Sie sich mal den ungeheuren Output von Serien und Filmen an. Schauen Sie sich die Bürotürme an, die hochgezogen wurden, das ist das Teuerste vom Teuren. Wie kann der Streaminganbieter das bezahlen?»

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