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Schloss Neuschwanstein in Männergestalt

Michael Douglas als narzisstische «Tunte»: Der Film «Liberace» blickt hinter die glitzernde Fassade des gleichnamigen US-Showstars.

Schillernder Entertainer: Michael Douglas (links) mit seinem Filmgeliebten Matt Damon.
Schillernder Entertainer: Michael Douglas (links) mit seinem Filmgeliebten Matt Damon.
zvg

Ganz zum Schluss, als der geniale Pianist und gefeierte Entertainer Wladziu Valentino Liberace auf der Vegas-Bühne in Richtung Himmel entschwebt, verkündet er, flankiert von einem halben Dutzend strahlender Showgirls, noch einmal sein Lebensmotto: «Zu viel des Guten ist wundervoll.» Was das einstige Klavierwunderkind, das sich in den 60er- und 70er-Jahren zu einer der schillerndsten und populärsten Figuren im US-Showgeschäft entwickelte, darunter verstanden haben könnte, setzt Regisseur Steven Soderbergh in «Liberace» ebenso pompös wie ironisch in Szene.

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