Sprayen, flirten, feiern

Kurzfilm der Woche

Im heutigen Kurzfilm wollen zwei Teenager der Eintönigkeit entfliehen. Aber es kommt nur noch schlimmer.

«Today» von Julien Mayer.

Am Ende kommt der Maler und löscht das Heute aus. Beziehungsweise das grosse «Today», das da in Graffiti-Lettern auf der Hauswand prangt. Es steht für das Jetzt, den Nervenkitzel, ein Lebensgefühl. Aber dann vergeht es doch, und zurück bleibt die Eintönigkeit.

Dabei wollten die beiden Basler Teenager Marc und Alexander dieser doch entfliehen. Sie haben kurz vor der Englischstunde gesprayt, tauschten vielsagende Blicke mit der blonden Schönheit aus der Parallelklasse aus, drehten die fetten Bässe ihres Lieblingssprechgesanges auf. Nur weg aus dem Klassenzimmer, weg vom schimpfenden Vater, dem erdrückenden Alltag. Doch auf das Hochgefühl folgt die Enttäuschung.

«Today» von Julien Mayer ist ein Coming-of-Age-Drama im Taschenformat. Der 20-Jährige drehte bereits eigene Musikvideos und hat nun seinen ersten Kurzfilm realisiert.

lri

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