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«Timbuktu» gewinnt sieben Césars

Kurz vor der Oscar-Verleihung wurde in Frankreich noch einmal der Puls genommen: Im Pariser Théâtre du Châtelet feierte sich der französische Film.

Der mauretanische Regisseur Abderrahmane Sissako (Mitte) posiert mit seinem erfolgreichen Team und den sieben Césars. (20. Februar 2015)
Der mauretanische Regisseur Abderrahmane Sissako (Mitte) posiert mit seinem erfolgreichen Team und den sieben Césars. (20. Februar 2015)
AFP
Sean Penn erhält von der französischen Schauspielerin Marion Cotillard die Ehrentrophäe. (20. Februar 2015)
Sean Penn erhält von der französischen Schauspielerin Marion Cotillard die Ehrentrophäe. (20. Februar 2015)
Keystone
Volker Schlöndorff (rechts) erhält zusammen mit Cyril Gely für sein Kriegsdrama «Diplomatie» die Auszeichnung als bestes adaptiertes Drehbuch. (20. Februar 2015)
Volker Schlöndorff (rechts) erhält zusammen mit Cyril Gely für sein Kriegsdrama «Diplomatie» die Auszeichnung als bestes adaptiertes Drehbuch. (20. Februar 2015)
Keystone
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Das Drama «Timbuktu» hat den César für den besten Film gewonnen. Mit insgesamt sieben Auszeichnungen war der Film des mauretanischen Regisseurs Abderrahmane Sissako der eindeutige Sieger bei der Verleihung der französischen Filmpreise am Freitagabend im Pariser Théâtre du Châtelet.

In dem Drama zeigt der 53-Jährige, wie die malische Stadt Timbuktu allmählich von Jihadisten übernommen wird. Der Film ist am Sonntag auch im Oscar-Rennen um den Titel als bester fremdsprachiger Film mit dabei.

«Das Salz der Erde» von Wim Wenders gewann den César für den besten Dokumentarfilm. Mit der Hommage an den Fotografen Sebastião Salgado kämpft der deutsche Regisseur am Sonntag in Los Angeles auch um einen Oscar. Wenders nahm den Preis nicht persönlich entgegen.

«Diplomatie» und «Mommy» ausgezeichnet

Volker Schlöndorff erhielt zusammen mit Cyril Gely für sein Kriegsdrama «Diplomatie» die Auszeichnung als bestes adaptiertes Drehbuch.

Als bester fremdsprachiger Film ging «Mommy» nach Hause. Das Drama des Kanadiers Xavier Dolan handelt von einer alleinstehenden Mutter und ihrem gewalttätigen Sohn.

Für seine Rolle in «Yves Saint Laurent» von Jalil Lespert wurde Pierre Niney mit dem Preis als bester Hauptdarsteller belohnt. Der 25-jährige Franzose spielt darin den 2008 verstorbenen Modeschöpfer. Die Auszeichnung für die beste Schauspielerin ging an Adèle Haenel («Les Combattants»).

«Die Wolken von Sils Maria»

Bei der 40. Verleihung der «französischen Oscars» durfte auch erstmals eine Schauspielerin aus den USA eine Trophäe mit nach Hause nehmen. Kristen Stewart wurde für ihre Nebenrolle in dem Film «Die Wolken von Sils Maria» geehrt. Die aus der Vampirsaga «Twilight» bekannte 24-Jährige ist in dem Drama an der Seite von Juliette Binoche zu sehen.

Die Ehrentrophäe ging an den US-Schauspieler Sean Penn. Er habe das französische Kino schon immer sehr geschätzt. Es habe zahlreichen Schauspielern und Schauspielerinnen zu ihrem Traum verholfen, sagte der 54-Jährige. Die Trophäe wurde dem zweifachen Oscar-Preisträger von Frankreichs Leinwandstar Marion Cotillard überreicht.

SDA/chk

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