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«Wahlen sind bloss ein erster Schritt»

Da schaut Pinochet in die Röhre: Gael García Bernal spielt im amüsanten Politfilm einen hippen Werber, der dem Diktator die Macht des Fernsehens vorführt. Seine Rolle spielt der mexikanische Schauspieler auch im Gespräch weiter.

Eloquent: Gael García Bernal.
Eloquent: Gael García Bernal.
zvg

Gael García Bernal braucht seine Zeit, bis er eine Rolle abgeschüttelt hat. Beim Interview baumelt immer noch der Rattenschwanz in seinem Nacken, den er sich für den Part des chilenischen Marketingfuchses in «No» hat wachsen lassen. Das hellblaue Rüschenhemd des 1,68 Meter kleinen Mexikaners sieht ebenfalls aus, als hätte er es vom Set mitgehen lassen. Steht vielleicht sogar noch irgendwo ein Skateboard herum? Auf dem Rollbrett saust Bernal im Film nämlich durch das Santiago der späten Achtzigerjahre, ehe er aufs politische Parkett gelockt wird, wo er als naiver Hansdampf fast gegen die Wand fährt.

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