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Zu altbacken, zu angreifbar oder zu schwarz?

Warum wurde der Film «Selma» über Martin Luther King nur zweimal für einen Oscar nominiert? Um die cineastische Qualität ging es dabei höchstens am Rande.

Sie hätten Geschichte schreiben können. Dazu hätten die circa 6000 stimmberechtigten Mitglieder der Oscar-Academy lediglich «Selma»-Regisseurin Ava DuVernay nominieren müssen, als erste afroamerikanische Filmemacherin überhaupt. Aber die «alten weissen Männer», wie es später verächtlich hiess, entschieden sich dagegen.

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