Klassiker der Woche: Und tsching!

Klassiker der Woche

Knapp zwei Jahre alt ist dieser Schlagzeuger. Doch, man kann ihn tatsächlich schon einen Schlagzeuger nennen.

Howard Wong hat den Rhythmus in den Genen. (Video: Youtube)
Susanne Kübler@tagesanzeiger

Steht irgendwo ein schönes Schlagzeug, hauen alle kleinen Buben gern darauf herum (und auch fast alle grossen Buben). Das klingt dann in der Regel laut, aber meist nicht mehr als das.

Aber nun sitzt da so ein Kleiner, 23 Monate alt; die Fingerchen reichen noch kaum um die Stöcke herum, aber was er damit anstellt, ist erstaunlich. Den Rhythmus hat dieser Howard Wong in den Genen, und das Vergnügen an der Sache sieht man ihm an – nicht erst, wenn er nach dem Ende der Konserve einen spitzbübischen letzten Schlag nachliefert: und tsching!

Nein, das sieht nicht nach Wunderkinderdressur aus, es ist ja auch das falsche Instrument: Ein Wunderkind, dessen Eltern etwas auf es halten, spielt Geige oder Klavier. Hier scheint einer einfach sein Lieblingsspielzeug gefunden zu haben. Und so virtuos und konzentriert andere Lego bauen (oder nein, in dem Alter eher noch Duplo), so virtuos und konzentriert bedient er eben Trommeln und Becken.

Er tut es übrigens nach wie vor. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2008, die Fortschritte seither lassen sich auf Youtube verfolgen: Howard Young mit 3, mit 6, mit 7 Jahren. Es klingt nicht so, als ob er je in Versuchung geraten wäre, auf Lego umzustellen.

thunertagblatt.ch/Newsnetz

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