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Als die Italiener Schweizerinnen nachpfiffen

Jeden Freitag präsentiert Redaktion Tamedia Fundstücke aus dem Archiv der Fotostiftung Schweiz. Heute gibts eine Zeitreise in die 50er-Jahre.

In den 50er-Jahren entstand, was uns heute vielfach beglückt und bedrückt: Kühlschrank und Staubsauger hielten Einzug auch in Arbeiterhaushalte, die Zahl der Autos explodierte, der Ruf nach Autobahnen folgte. Die Frau gab sich modern, obwohl sie meist noch dem Gatten zudiente und aufs Stimmrecht wartete.

Im Rock’n’Roll feierte die Jugend ein neues Lebensgefühl, das sich später in der Kulturrevolution der 60er-Jahre manifestierte. Die 50er-Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs, in den Konsumrausch und die Mobilität.

Sie gelten aber auch als miefige, verklemmte Zeit, geprägt von Autoritäten in Kirche, Armee und Schule. Antikommunismus und Kalte-Kriegs-Hysterie stempelten Oppositionelle zu Staatsfeinden.

Obige Bilder sind soeben in der Publikation «Schöner leben, mehr haben. Die 50er-Jahre in der Schweiz im Geiste des Konsums» (Limmat Verlag 2011) erschienen. Neun Autoren schildern darin die dominierenden Themen und die Ambivalenz dieses langen Jahrzehnts von 1948 bis 1964, das in seinen Auswirkungen bis heute unterschätzt wird. Zahlreiche dokumentarische Fotos der bekanntesten Fotografen dieser Zeit bilden mit den Texten eine inhaltliche Einheit.

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