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Bätschmann leitet Gurlitt-Forschungsstelle

Der Schweizer Kunsthistoriker Oskar Bätschmann soll die Forschungsstelle leiten, die sich an der Herkunftsforschung der Gurlitt-Bilder beteiligt.

Die Erforschung der Gurlitt-Sammlung verzögert sich.
Die Erforschung der Gurlitt-Sammlung verzögert sich.
Keystone

Das Kunstmuseum Bern wartet laut einer Mitteilung vom Dienstag mit dem Startschuss für die Forschungsstelle noch so lange zu, bis ein Münchner Gericht definitiv über das Testament des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt entschieden hat. Bekanntlich zweifelt eine Cousine des Kunstsammlers dessen Testament an.

Das Kunstmuseum Bern schreibt in seiner Mitteilung, es bedaure sehr, dass es deshalb noch nicht in der Lage sei, seinen Beitrag zu einer zügigen Erforschung der Gurlitt-Sammlung zu leisten. Auch bereite ihm Sorge, dass sich wegen dieser Anfechtung des Gurlitt-Testaments die Rückgabe von Werken, die sich als Raubkunst erwiesen hätten, erschwere.

Die Forschungsstelle soll für eine Dauer von bis zu sechs Jahren eingerichtet werden. Der Stiftungsrat des Kunstmuseums hat auch dessen Auftrag und Struktur definiert. Der Stelle sollen drei weitere, noch zu bestimmende Forscher angehören.

SDA/gbl

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