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Der Kriegsfotograf mit der Kugel im Bein

James Nachtwey wurde bei den Demonstrationen in Bangkok von einer Kugel getroffen. Er war wieder einmal ganz nahe dran, am Geschehen.

Bringt sich für seine Bilder immer wieder in Lebensgefahr: James Nachtwey, Kriegsfotograf
Bringt sich für seine Bilder immer wieder in Lebensgefahr: James Nachtwey, Kriegsfotograf
Eckehard Schulz, Keystone
Wo Krieg ist, ist auch James Nachtwey: Ruinen in Grozny (Tschetschenien,1996) festgehalten vom berühmten Fotografen.
Wo Krieg ist, ist auch James Nachtwey: Ruinen in Grozny (Tschetschenien,1996) festgehalten vom berühmten Fotografen.
James Nachtwey/AFP
Der US-Fotojournalist James Nachtwey spricht an der photo10 am Samstag, 8. Januar 2011, in Zürich.
Der US-Fotojournalist James Nachtwey spricht an der photo10 am Samstag, 8. Januar 2011, in Zürich.
Keystone
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Für die Reportagefotografie gibt es eine goldene Regel: «Sind deine Bilder nicht gut genug, warst du nicht nahe genug dran.» Formuliert hat sie der Kriegsreporter Robert Capa – eines der Vorbilder von James Nachtwey.

Am Samstag war James Nachtwey wieder einmal ganz nahe dran. Bei den Unruhen in Bangkok wurde der mehrfach preisgekrönte Fotograf von einer Kugel ins Bein getroffen. Dem «Wall Street Journal» sagte der 65-Jährige, er habe sich in einem Spital untersuchen lassen; «ich laufe jetzt, es geht mir gut». Und fast noch wichtiger: «Morgen kann ich wieder arbeiten.»

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