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«Eine gewisse Erleichterung»

Christoph Schäublin gibt sein Amt nach einem verrückten Gurlitt-Jahr ab. Er spricht von der «Bürde der Verantwortung». Und schliesst nicht aus, dass er dem Museum in anderer Funktion erhalten bleibt.

«Die Erbschaft Gurlitt war nun einmal ein eminent ‹strategisches› und kein ‹operatives› Geschäft – eines der wichtigsten der letzten Jahrzehnte.»: Christoph Schäublin.
«Die Erbschaft Gurlitt war nun einmal ein eminent ‹strategisches› und kein ‹operatives› Geschäft – eines der wichtigsten der letzten Jahrzehnte.»: Christoph Schäublin.
Iris Andermatt

Christoph Schäublin, der ewige Präsident des Kunstmuseums? Fast schien es so, 2013, als die Institution mitten in den Verhandlungen über eine gemeinsame Zukunft mit dem Klee-Zentrum steckte. Schäublin, damals 72, hatte sich als entschiedener Fusionsgegner positioniert. Zugleich erhielt er Post von der Erziehungsdirektion, die ihn auf eine «Altersguillotine» von 70 Jahren für Kantonsvertreter in Stiftungsräten aufmerksam machte.

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