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«Früher sassen diese Leute halt sechs Stunden vor dem Fernseher»

Ossi Urchs – Unternehmer, Dozent, Hippie und Internet-Euphoriker – hat ein Buch veröffentlicht. Im Interview spricht er über die heiklen Server von Whatsapp, das Web als Sucht und Online-Sein in den 1980ern.

Von Whatsapp hält Urchs wenig: Aufnahme eines Displays. (Symbolbild, 21.11.2012)
Von Whatsapp hält Urchs wenig: Aufnahme eines Displays. (Symbolbild, 21.11.2012)
Keystone
Ein neues Gadget: Google-Mitgründer Sergey Brin mit der Google-Brille. (27. Juni 2012)
Ein neues Gadget: Google-Mitgründer Sergey Brin mit der Google-Brille. (27. Juni 2012)
Keystone
Eine anderer Internet-Philosoph, ebenfalls mit Rastas: Jaron Lanier (rechts), hier an den Internationalen Musikfestwochen in Luzern am 31. August 1998. Lanier ist auch Musiker.
Eine anderer Internet-Philosoph, ebenfalls mit Rastas: Jaron Lanier (rechts), hier an den Internationalen Musikfestwochen in Luzern am 31. August 1998. Lanier ist auch Musiker.
Keystone
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Die Leser dieses Interviews sind online, für die allermeisten längst eine Alltäglichkeit. Die letzte vehemente Ablehnung des Webs kommt von akademischen Kulturpessimisten – von Ihren Berufskollegen also. Das ist so. Diese Kollegen fürchten um ihr Bildungsmonopol, das durch das Internet infrage gestellt wird. Das Web ist ein Medium, das Bildung, Wissen und Informationsverarbeitung demokratisiert. Das ist wohl die grösste der vielen Qualitäten, die es hat. Der User kann sich in Foren und sozialen Netzwerken weiterbilden.

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