Zum Hauptinhalt springen

Gurlitts wichtigster Geschäftspartner

Keiner war wichtiger als Eberhard W. Kornfeld: In 20 Jahren hat Cornelius Gurlitt 31 Werke aus seiner Münchner Sammlung in Bern diskret zur Auktion gegeben – und Kornfeld setzte damit 1,3 Millionen Franken um.

Oliver Meier, Michael Feller
Verkaufte Gurlitt-Werke: Auktionator Eberhard W. Kornfeld.
Verkaufte Gurlitt-Werke: Auktionator Eberhard W. Kornfeld.
Keystone
1988 bei Kornfeld verkauft: «Femme à sa toilette» von Edgar Degas (1834–1917).  Das Pastell erzielte stolze 600'000 Franken – geschätzt worden war es auf 80'000. Der Degas-Handel steht für den lukrativsten Moment in der Geschäftsbeziehung zwischen Kornfeld und Gurlitt, wirft allerdings Fragen auf.
1988 bei Kornfeld verkauft: «Femme à sa toilette» von Edgar Degas (1834–1917). Das Pastell erzielte stolze 600'000 Franken – geschätzt worden war es auf 80'000. Der Degas-Handel steht für den lukrativsten Moment in der Geschäftsbeziehung zwischen Kornfeld und Gurlitt, wirft allerdings Fragen auf.
Christie's/zvg
1982 bei Kornfeld verkauft: «Holzfäller» von Max Beckmann.
1982 bei Kornfeld verkauft: «Holzfäller» von Max Beckmann.
zvg
1 / 5

23 Jahre dauert die Geschäftsbeziehung zwischen Cornelius Gurlitt und Eberhard W.Kornfeld, dokumentiert auf 100 Seiten aus dem Nachlass Gurlitts, die dieser Zeitung vorliegen. Sie werfen ein Licht auf die verschrobenen Seiten des Kunsthändlersohns Cornelius, der mit dem Verkauf von Werken seinen Lebensunterhalt finanzierte. Sie werfen ein Licht auf Sitten und Unsitten des Kunsthandels, der Diskretion über alles stellte und auch mal im rechtlichen Graubereich agierte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen