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Unter der Discokugel

Ob in St. Moritz, an der Côte d'Azur oder in New York: Eine Fotoausstellung zeigt, wie in den 60ern und 70ern die Kunstszene und der Geld-Adel gemeinsam feierten.

Die Sechziger und Siebziger waren die Zeit der grossen Paparazzi. An der Côte d’Azur, in St. Moritz, Rom, New York oder Paris stiegen sie dem Jetset nach. Immer auf der Jagd nach Schnappschüssen dieses neuen Menschenschlags. Ob Industriellenerbe Gunther Sachs im Pelzmantel, Pop-Ikone Grace Jones unter der Discokugel oder der New-Journalism-Pionier Truman Capote: Diese neue gesellschaftliche Elite riss die bisherigen sozialen Schichten nieder. Während auf der Strasse die Demonstranten gegen den Vietnamkrieg aufmarschieren, wird in den Clubs die High Society aufgemischt. Schriftsteller, Schauspieler, Musiker, Modemacher Werbeleute und Fotografen vermengen sich mit den alteingesessenen Adligen, Bankern und Reedern.

Von Andy Warhol bis Richard Avedon

Im Kampf um die vom Künstler Andy Warhol ausgerufenen 15 Minuten Ruhm sind die Medien Fotografie und Film matchentscheidend. Die Paparazzi, die sich damals ins Getümmel stürzten, wie Ron Galella oder Edward Quinn, sind heute weltbekannt. Modefotografen wie Richard Avedon, Francesco Scavullo und Robert Mapplethorne starteten ihre Karrieren. 400 fotografische Werke dieser Zeit finden sich aktuell in der Ausstellung «Zeitgeist und Glamour» in Düsseldorf und in einem gleichnamigen Bildband wieder. Zusammengetragen wurden diese Zeitdokumente von der Schweizer Kunstsammlerin Nicola Erni.

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