Zum Hauptinhalt springen

Vom heissen Boudoir ins kalte Sibirien

Das Kunsthaus Interlaken würdigt mit «Reise nach Sibirien» die in Bern geborene Manon.

Helen Lagger
Rollenspiele: Eine von Manon dargestellte Figur aus der Serie «Einst war sie Miss Rimini» von 2003.
Rollenspiele: Eine von Manon dargestellte Figur aus der Serie «Einst war sie Miss Rimini» von 2003.
zvg

Manon steht für Glamour und Hyperfeminität. Ihre Installation «Das lachsfarbene Boudoir» von 1974 schrieb Kunstgeschichte. Als Selbstdarstellung in räumlicher Form bezeichnete die Künstlerin ihre begehbare «Höhle», die vor Erotik und Sinnlichkeit geradezu strotzte.

Muscheln, Liebesbriefe, Fetischobjekte, Spiegel und Puderquasten erzählten im Boudoir Geschichten von einer geheimnisvoll abwesend bleibenden Frau. Nun liefert Manon vierzig Jahre später so etwas wie das Gegenstück zu dieser legendären Arbeit. Im Kunsthaus Interlaken präsentiert sie die speziell für die Institution geschaffene Installation «Reise nach Sibirien».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen