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Zaungast der Revolution

Kaum ein anderer Fotograf hat den Umbruch auf Kuba so hartnäckig und umfassend dokumentiert wie der Lausanner Luc Chessex.

Omnipräsenter Máximo Líder: Graffito von Fidel Castro, Havanna 1965. Fotos: Luc Chessex
Omnipräsenter Máximo Líder: Graffito von Fidel Castro, Havanna 1965. Fotos: Luc Chessex

Erst waren es die leeren bemalten Zigarrenschachteln seines Vaters, die ihn faszinierten, später die Artikel von Jean-Paul Sartre: Für Luc Chessex war Kuba früh schon das Land seiner Träume. Das Kuba der Revolution war es dann, das Chessex suchte, als er 1961, zwei Jahre nach dem Sturz des Diktators Batista, in Genua einen Frachter nach Havanna bestieg. Ein Jahr wollte der damals 25-jährige Lausanner Fotograf auf der Insel verbringen. Er blieb 14 Jahre, und in die Schweiz zurückgekehrt ist er nur, weil er 1975 in Kuba plötzlich unerwünscht war – vermutlich, weil er sich weigerte, der Partei beizutreten.

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