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Die Inventarnummer 14356 dieser Gürtelmaske erinnert an eine grausame Strafexpedition der Briten im heutigen Nigeria. Foto: Museum Rietberg

Ein Präzedenzfall

Die Benin-Bronzen

Ein bemalter Schädel

«Es gibt sinnvollere Lösungen»

Frankreich gibt 26 Kunstwerke aus seinem ethnografischen Museum Quai du Branly nach Afrika zurück. Wie nehmen Sie die Nachricht auf?

Sind also die Objekte aus dem Königtum Benin in der Rietberg-Sammlung, die eindeutig als Beutekunst identifiziert wurden, bereits reisefertig in Kisten verpackt, um nach Afrika zurückgeschickt zu werden?

Auch andere Schweizer Völkerkunde-Museen besitzen solche Benin-Objekte. Besprechen diese Museen das Vorgehen untereinander?

Der Bündner Albert Lutz ist seit 1998 Direktor des Museums Rietberg, das Kunst aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien zeigt.

Bedeutet Frankreichs Entscheidung, ohne Rücksicht auf Provenienzforschung Werke zurückzusenden, das Ende von ethnografischen Museen?

Welche?

Ist das in einem polarisierten Umfeld realistisch?