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Alexander Pereira ist Scala-Favorit

Italienische Medien spekulieren darüber, wer die Mailänder Scala übernehmen wird. Alexander Pereira, der frühere Direktor des Zürcher Opernhauses, hat gute Karten.

Die Mailänder Scala sucht einen neuen Direktor als Nachfolger von Stephane Lissner, am liebsten noch vor dem Sommer. Auf diesen warten an einem der renommiertesten Opernhäuser der Welt vielfältige Aufgaben. Die öffentlichen Subventionen für die Scala sind aufgrund der staatlichen Einsparungen in den vergangenen Jahren stark gesunken. Daher sind private Förderer besonders wichtig. Italienische Medien wissen, wer am besten geeignet wäre, solche zu finden. Wegen seines ausgesprochenen Managertalents und seiner Fähigkeit, Sponsoren anzuziehen, gilt der frühere Zürcher Opernhausdirektor Alexander Pereira als Favorit.

Pereiras Rivalen

Das italienische Fachmagazin «Classic Voice» veröffentlichte eine Umfrage unter 60 Experten, die sich über ihre Favoriten unter den möglichen Scala-Intendanten äusserten. Pereira lag dabei mit 48 Prozent der Stimmen deutlich vorn. Zu den möglichen weiteren Anwärtern auf den prestigeträchtigen Posten zählen laut Insidern der Generalintendant der New Yorker Metropolitan Opera, Peter Gelb, Nikolaus Bachler, der österreichische Intendant der Bayerischen Staatsoper, und der Belgier Bernard Foccroulle, der Lissner 2007 als Intendant des Festivals von Aix-en-Provence abgelöst hatte.

Auch eine angesehene Truppe italienischer Theatermanager ist um Lissners Nachfolge im Rennen. Zu ihnen gehören Antonio Cognata, ehemaliger Leiter des Teatro Massimo in Palermo, sowie Sergio Escobar, Intendant der römischen Oper zwischen 1996 und 1998 und amtierender Direktor des Mailänder Theaters Piccolo. Chancen werden auch Walter Vergnano eingeräumt, dem Intendanten des Turiner Teatro Regio.

SDA

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