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Prodigy-Frontmann ist tot

Der britische Musiker Keith Flint ist mit 49 Jahren gestorben. Hits wie «Firestarter» und «Breathe» machten ihn weltberühmt.

Keith Flint ist tot: Der Prodigy-Frontmann am Gurtenfestival in Bern. (15. Juli 2005)
Keith Flint ist tot: Der Prodigy-Frontmann am Gurtenfestival in Bern. (15. Juli 2005)
Stefan Wermuth, Reuters
Er wurde nur 49 Jahre alt: Keith Flint wurde in seinem Haus in Essex leblos aufgefunden. (9. Juni 2006)
Er wurde nur 49 Jahre alt: Keith Flint wurde in seinem Haus in Essex leblos aufgefunden. (9. Juni 2006)
Alessia Pierdomenico, Reuters
Flint war neben seiner exzentrischen Erscheinung auch für seinen ausschweifenden Lebensstil bekannt. (3. August 2009)
Flint war neben seiner exzentrischen Erscheinung auch für seinen ausschweifenden Lebensstil bekannt. (3. August 2009)
Joel Ryan, AP Photo, Keystone
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Keith Flint, der Frontmann der britischen Elektro-Band «The Prodigy», ist gestorben. Nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA fand die Polizei der nordöstlich von London gelegenen Grafschaft Essex am Montag die Leiche des Sängers. Er wurde nur 49 Jahre alt. Sie stufe den Tod als «nicht verdächtig» ein, zitierte die Agentur die Polizei. Gemäss Angaben der Band habe sich Flint das Leben genommen.

Die Band machte Anfang der 90er-Jahre die elektronische Tanzmusik populär. Ihr zweites Album «Music for the Jilted Generation» wurde über eine Million Mal verkauft.

Mit den Singles «Firestarter» und «Breathe», die 1996 herauskamen, feierte die Elektroband definitiv ihren grossen Durchbruch. Das Album «The Fat of the Land» landete in 27 Ländern auf Platz 1 in der Hitparade und erzielte mehrfachen Platinstatus.

Seinen letzten Auftritt in der Schweiz hatte Flint mit The Prodigy am letztjährigen Greenfield Festival in Interlaken BE. Kürzlich erschien unter dem Titel «No Tourists» ein neues Album der Formation. Flint war neben seiner exzentrischen Erscheinung auch für seinen ausschweifenden Lebensstil bekannt.

Seine Band informiert auf Twitter über den Todesfall «ihres Bruders und besten Freunds. Ein wahrhaftiger Pionier und eine Legende.»

Auf Instagram teilt die Band jedoch mehr Einzelheiten über den Todesfall mit. «Es stimmt. Ich kann gar nicht glauben, was ich da sage, aber unser Bruder Keith hat sich am Wochenende sein Leben genommen», schreibt Bandgründer Liam Howlett. Er sei gleichzeitig untröstlich, verwirrt und unglaublich wütend.

Auch andere Musiker kondolieren auf Social Media. Unter anderem Jimmy Page, Gründer der Band Led Zeppelin.

Auch Ed Simons von den Chemical Brothers verkündet seine Anteilnahme über Twitter.

(sda/afp)

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