Das Experiment Progr

«Pakt Bern» ist ein Synonym für Grenzüberschreitungen.

Die Norweger von Supersilent sind seit 1997 die Tonkunst-Pioniere schlechthin.

Die Norweger von Supersilent sind seit 1997 die Tonkunst-Pioniere schlechthin.

(Bild: zvg)

Das Musiknetzwerk «Pakt Bern» aus 80 Mitgliedern lässt unter dem Titel «Flash!» immer wieder an speziellen Orten Installationen, komponierte und improvisierte, elektronische und akustische Musik aufeinandertreffen. Vor zwei Jahren sorgte ein erster solcher Anlass im ehemaligen Swisscom-Hochhaus in Ostermundigen für Aufsehen. Letztes Jahr wurde das Stadion Neufeld zum Ort des Geschehens. Heuer ist der Standort zwar etwas weniger ausgefallen. Das Programm aber bietet wiederum eine äusserst erlesene Auswahl an Grenzerfahrungen.

Dieses Mal ist das Zentrum für Kulturproduktion Progr die auserwählte Stätte, wo Pakt Bern am Sonntag ab 14 Uhr bis in die Abendstunden Musik, Performances und Klang-Installationen anbietet und damit Szenen, Räume und Generationen durcheinderwirbelt. Die einzelnen Spielorte sind im ganzen Zentrum verteilt und können tagsüber frei und unentgeltlich besucht werden.

So vermischen etwa Philipp Läng und Rea Dubach aus Biel im Treppenhaus Musik mit bildender Kunst. Im Raum Progr_013 treffen die renommierte Berner Pianistin Katharina Weber, der Schriftsteller Franz Dodel sowie der Saxofonist Christian Kobi (Konus-Quartett) und somit Literatur und Klang aufeinander. Im Keller West zeigt der Komponist und Flötist Pierre-André Bovey als Repräsentant des Kollektivs L’art pour l’Aar neue Werke für Solo-Querflöte.

Am Abend findet auf der Bühne in der Turnhalle das kostenpflichtige Abschlusskonzert statt. Die Norweger von Supersilent sind seit 1997 die Tonkunst-Pioniere schlechthin; Vorreiter in der Verschmelzung von Improvisation, Electronica, von Ambient und Jazz. Nach 13 Jahren spielen sie erstmals wieder live in Bern. Im Anschluss ist der glänzende Berner Schlagzeuger Julian Sartorius an der Reihe. Eigens für diesen Abend hat er sich mit den Berliner Musikern Philipp Gropper (Saxofon) und Grischa Lichtenberger (Elektronik) zusammengetan. Was zu erwarten ist? Ganz viel Experiment und ganz viel Können.


«Flash! (net and work)»: Sonntag, 8. Dezember, ab 14 Uhr, Progr, Bern. www.pakt-bern.ch

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