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Der Fährimann

Der Berner Kontrabassist Mich Gerber veröffentlicht nach zehn Jahren endlich wieder ein Album. Es ist beglückend melancholisch. Inspiration findet Gerber auf der Aare bei Muri, wo er als Fährimann arbeitet.

«Ich warte, und wenn jemand rüberwill, fahre ich ihn»: Mich Gerber (60) und sein Kontrabass überqueren die Aare mit der Bodenackerfähre.
«Ich warte, und wenn jemand rüberwill, fahre ich ihn»: Mich Gerber (60) und sein Kontrabass überqueren die Aare mit der Bodenackerfähre.
Beat Mathys
Gerber hat im Fährihüsli einen Kontrabass gelagert, damit er üben und komponieren kann.
Gerber hat im Fährihüsli einen Kontrabass gelagert, damit er üben und komponieren kann.
Beat Mathys
Mich Gerber hat schon lange eine Leidenschaft fürs Wasser.
Mich Gerber hat schon lange eine Leidenschaft fürs Wasser.
Beat Mathys
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Es gibt diese Tage, da sitzt Mich Gerber im Hüsli an der Aare, und nur selten kommt ein Spaziergänger vorbei, der sich über den Fluss gondeln lassen will. Es wird Abend, jetzt ist es still. «Dann hört man das Rauschen der Aare ganz anders», sagt der Fährimann.

Im Fährihüsli steht sein Kontrabass, fix installiert, «er wartet immer auf mich». Diese Abendstimmung, in die kann der Musiker eintauchen. «Das hat einen Hauch von Ewigkeit.» Viel Inspiration.

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