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Die Soundtüftler und ihre elektronische Tanzkompanie

Drei Musiker, unzählige Effekt-Geräte und ein Miniatur-Tanzensemble aus Pappe: Inside the Baxter Building machen elektronische Echtzeitmusik und stellen am Donnerstag an ihrem zweiten Labor-Konzert in Bern ihr «Tableau Vivant» vor.

Sibylle Hartmann
Inside the Baxter Building bei ihrer Probe im Sonarraum im Progr in Bern. Um das ganze Setting aufzubauen, haben die drei Musiker bis zu einer Stunde.
Inside the Baxter Building bei ihrer Probe im Sonarraum im Progr in Bern. Um das ganze Setting aufzubauen, haben die drei Musiker bis zu einer Stunde.
Sibylle Hartmann
Und so sehen beispielsweise die Effekte-Geräte aus, mit denen Petermann den Sound seiner Posaune manipulieren und etwa mit einem Knopfdruck den Ton um eine Oktave verschieben kann.
Und so sehen beispielsweise die Effekte-Geräte aus, mit denen Petermann den Sound seiner Posaune manipulieren und etwa mit einem Knopfdruck den Ton um eine Oktave verschieben kann.
Sibylle Hartmann
Das «Tableau Vivant», eine Installation des Soundkünstlers Fabian Gutscher, ist eine direkte mechanische Übersetzung von Musik in Bewegung.
Das «Tableau Vivant», eine Installation des Soundkünstlers Fabian Gutscher, ist eine direkte mechanische Übersetzung von Musik in Bewegung.
Sibylle Hartmann
Durch Scheinwerfer, die analog von Gutscher gesteuert werden, entsteht ein Schattenspiel an der Leinwand.
Durch Scheinwerfer, die analog von Gutscher gesteuert werden, entsteht ein Schattenspiel an der Leinwand.
Sibylle Hartmann
Der Soundkünstler hat unter anderem ein Gamepad zu einem Instrument umgewandelt und kann so die Bewegungen des «Tableau Vivant», das auf Tonhöhe reagiert, steuern.
Der Soundkünstler hat unter anderem ein Gamepad zu einem Instrument umgewandelt und kann so die Bewegungen des «Tableau Vivant», das auf Tonhöhe reagiert, steuern.
Sibylle Hartmann
Improvisierte elektronische Musik gibt es bereits seit den 60er Jahren.
Improvisierte elektronische Musik gibt es bereits seit den 60er Jahren.
Sibylle Hartmann
Da die Szene nach wie vor eher klein ist, sucht das Trio auch nicht die ganz grossen Bühnen, sondern experimentiert unter anderem an drei sogenannten Labor-Konzerten im Hauptsitz.
Da die Szene nach wie vor eher klein ist, sucht das Trio auch nicht die ganz grossen Bühnen, sondern experimentiert unter anderem an drei sogenannten Labor-Konzerten im Hauptsitz.
Sibylle Hartmann
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Die drei Tische, angeordnet in einem Halbkreis, sind überstellt mit den verschiedensten Effekt-Geräten, Laptops, Tablets und iPhones, dazwischen ein regelrechter Kabelsalat. Auf dem Boden steht eine kleine Kunstinstallation aus Metall und Pappe mit vier Figren – beleuchet von vier Scheinwefern –, davor eine hüfthohe weisse Leinwand.

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