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«Die Tage von Spotify sind mit dem aktuellen Modell gezählt»

Taylor Swift hat ihre Musik von Spotify entfernt. Musikmanager René Jacobi über die Probleme der Branche mit dem Streamingdienst.

Taylor Swifts Musik ist nicht mehr bei Spotify zu finden. (30. Oktober 2014)
Taylor Swifts Musik ist nicht mehr bei Spotify zu finden. (30. Oktober 2014)
Keystone
Radiohead-Sänger Thom Yorke bot sein neustes Soloalbum «Tomorrow's Modern Boxes» für 6 Dollar zum Download an. Und machte damit Millionen. (6. Oktober 2013)
Radiohead-Sänger Thom Yorke bot sein neustes Soloalbum «Tomorrow's Modern Boxes» für 6 Dollar zum Download an. Und machte damit Millionen. (6. Oktober 2013)
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Glänzen bei Spotify durch Abwesenheit: AC/DC. (6. April 2009)
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Taylor Swift verzichtete darauf, ihr neues Album bei Spotify zu veröffentlichen und könnte nun innerhalb einer Woche einen neuen Verkaufsrekord erzielen. Für welche Künstler lohnt sich der Musikstreaming-Dienst noch?

Die Frage ist, ob es sich generell für Künstler lohnt, Musik als Stream anzubieten. Bei Spotify erhält ein Musiker Tantiemen von durchschnittlich 0,005 Euro pro abgespielten Song. Das ist schon sehr, sehr wenig. Ein Titel müsste von einem Nutzer über hundertmal abgespielt werden, damit sich das Streaming für den Künstler im Vergleich zum digitalen Verkauf des Songs lohnt. Bei Musikern, die bei Major-Labels wie etwa Sony Music oder Universal Music unter Vertrag sind, und deren Songs millionenmal angeklickt werden, mag sich das Modell noch auszahlen. Für einen weniger bekannten Künstler ist Spotify bestenfalls ein Tool, um auf sich aufmerksam zu machen.

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