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«Ig ha geng no Schriss»

Polo Hofer mag nicht mehr vor grossem Publikum auftreten. Im Interview erzählt er, wie er sich zukünftig künstlerisch ausleben will - und was die Gesundheit macht.

Unverwüstlich: Mundart-Rocker Polo Hofer.
Unverwüstlich: Mundart-Rocker Polo Hofer.
Claudia Salzmann
Samstag kurz vor 14 Uhr war es soweit: Das letzte Konzert von Polo Hofer fand auf der Kleinen Scheidegg vor 10'000 Besuchern statt.
Samstag kurz vor 14 Uhr war es soweit: Das letzte Konzert von Polo Hofer fand auf der Kleinen Scheidegg vor 10'000 Besuchern statt.
Claudia Salzmann
Die Sarg-Designerin ist nicht immer an den Konzerten dabei: «Schliesslich nimmt man ja nicht seine Frau mit zur Arbeit.»
Die Sarg-Designerin ist nicht immer an den Konzerten dabei: «Schliesslich nimmt man ja nicht seine Frau mit zur Arbeit.»
Claudia Salzmann
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Mit der obligaten Sonnenbrille und leicht gekrümmten Rücken marschiert Polo Hofer in die Lobby des Hotels Regina in Grindelwald. «Die Sonnenbrille hilft mir, dass ich unerkannt bleibe», erklärt er später. Auch für Fotos bleibt sie auf der Nase. «Ich gefalle mir nie auf Fotos», kommentiert der 67-Jährige sein Bild. Kurz nach 11 Uhr betreten Polo Hofer, seine Band, plus Anhang und Journalisten den reservierten Wagen der Jungfraubahnen. Am Bahnhof wird er erkannt – trotz Sonnenbrille. Noch ist er kleinlaut und erzählt nicht viel. Die Nacht zuvor habe man getanzt, in der «Spinne» und später in der Hotelbar noch eins getrunken. Oder vielleicht waren es zwei, erzählen der Bassist und die Techniker.

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