Dieser Schweizer Dirigent macht die Opernszene hellhörig

Jung, ambitioniert – und seit kurzem im Besitz des International Opera Award. Lorenzo Viotti feiert Erfolge in ganz Europa.

«Wenn einer nicht gut ist, muss ich ihm das sagen, selbst wenn er ein Star ist»: Lorenzo Viotti in Zürich. Foto: Doris Fanconi

Susanne Kübler@tagesanzeiger

Aus der Ruhe, aus der Tiefe kommt diese Musik: Das macht Lorenzo Viotti schon im atemberaubenden ersten Akkord von Jules Massenets «Werther» klar, und in der Fortsetzung erst recht. Mächtige Bässe leuchten die Abgründe aus, die sich vor und in den Figuren öffnen; und wenn Werther stirbt, zwanzig Minuten lang, scheint die Zeit stehen zu bleiben.

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