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Musikalische Reise ins Uneindeutige

Mit der Band Superterz improvisieren Marcel und Ravi Vaid aus Zürich live eine technoide Musik. Demnächst auch an der 30. Ausgabe des Festivals Taktlos.

Wie verschieden diese beiden Brüder doch sind. Ravi, von massiger Gestalt, bärtig, extravertiert. Marcel dagegen feingliedrig und wie ein Diplomat. Die Brüder widersprechen einander gern einmal, aber man hat nicht den Eindruck, dass sie sich konkurrenzieren. Ravi, Jahrgang 1973, und der sechs Jahre ältere Marcel Vaid sind ja auch ein künstlerisches Tandem. Viele Filmmusiken haben sie gemeinsam entworfen.

Und gemeinsam betreiben sie auch Superterz, die Band, mit der sie an diesem Wochenende am Taktlos-Festival in der Roten Fabrik auftreten. «Es ist ein Glück, mit einem Bruder zu arbeiten», sagt Ravi. «Viele Fragen, die man mit anderen diskutieren müsste, stellen sich hier gar nicht mehr.» Marcel bedient elektrische Gitarre und Laptop, Ravi ausschliesslich Elektronik; eng verbunden sind sie auch mit ihrem Schlagzeuger, das ist seit ein paar Jahren der Zuger Simon Berz. Das Trio generiert abenteuerliche technoide Klangbänder aus Electronica, Triphop, Noise, Minimal Music, Postrock.

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