Star-Rapperin sagt Konzert bei den Saudis ab

Die Sängerin Nicki Minaj verzichtet aus gesellschaftspolitischen Gründen auf ihren Auftritt.

Kommt der Forderung von Menschenrechtsorganisationen nach: Nicki Minaj bei den BET Awards vor einem Jahr in Los Angeles. (Reuters/Mario Anzuoni/24. Juni 2018)

Kommt der Forderung von Menschenrechtsorganisationen nach: Nicki Minaj bei den BET Awards vor einem Jahr in Los Angeles. (Reuters/Mario Anzuoni/24. Juni 2018)

Nicki Minaj erteilte aus Bedenken über Menschenrechtsverletzungen einem saudiarabischen Konzert-Organisator eine Absage. Sie werde beim Jeddah World Fest nicht auftreten, gab die 36-Jährige am Dienstag per Mitteilung laut US-Medien bekannt.

Es sei ihr wichtig, damit ihre Unterstützung für Frauenrechte, für die LGBTQ-Menschen und für Meinungsfreiheit klar herauszustellen. LGBTQ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle und queere Menschen.

Das Jeddah World Festival hatte die «Megatron»-Rapperin vorige Woche für ein Konzert am 18. Juli als Stargast angekündigt. Menschenrechtler hatten danach die Sängerin aufgefordert, nicht bei dem Festival aufzutreten. Minaj ist für freizügige Lieder bekannt.

Menschenrechtsorganisationen haben in der Vergangenheit die eingeschränkten Rechte von Frauen im ultrakonservativen Königreich Saudiarabien immer wieder kritisiert. Homosexuelle Handlungen sind in dem Land strafbar.

fal/sda

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