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Via Triebe, Tod und Teufel zum Triumph

Wuchtig, wuchtiger, White Lies: Drei nette Jungs mit morbider Fantasie und bombastischem Sound sorgen für das erste Highlight 2011.

Weisse Lügen, schwarzer Dresscode: (von links) Jack Lawrence-Brown, Harry McVeigh und Charles Cave von der britischen Band White Lies.
Weisse Lügen, schwarzer Dresscode: (von links) Jack Lawrence-Brown, Harry McVeigh und Charles Cave von der britischen Band White Lies.
zvg

Tatsächlich: Da taucht ein scheuer Lichtstreifen am Horizont auf. «Ich fühlte mich geliebt letzte Nacht, zum ersten Mal seit langer Zeit», singt Harry McVeigh. Es fühle sich an, wie nach Hause zu kommen, wie an einem zu heissen Tag in die kühlen Fluten des Meeres zu tauchen. Uff, aufatmen. Aber nicht für lange. Bald wird nämlich klar: Der hoffnungsvolle Beginn des letzten Songs auf dem zweiten White-Lies-Album «Ritual» dient nur dazu, den Kontrast zu dem zu verstärken, was folgt. Nämlich der Feststellung, dass «ich mich heute umso mieser fühle», dass «ich nie gut genug sein werde für dich oder für mich».

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