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«Stille ist nichts für Feiglinge»

Ab Freitag befasst sich das Museum der Kommunikation in Bern mit der Stille: «Sounds of Silence» heisst die neue Ausstellung.

Mit Kopfhörern können Besucherinnen und Besucher die «Ambivalenz der Stille» auf eigene Faust erkunden.
Mit Kopfhörern können Besucherinnen und Besucher die «Ambivalenz der Stille» auf eigene Faust erkunden.
PD

In der ersten grossen Wechselausstellung seit der Wiedereröffnung thematisiert das Museum für Kommunikation in Bern den Wert der Stille. «Sounds of Silence» öffnet am Freitag und läuft bis Juli 2019.

Stille sei ein hochaktuelles Thema in unserer Gesellschaft, schreibt das Museum für Kommunikation. Es sei vor allem «die Ambivalenz der Stille», die faszinierend sei. «Wir sehnen uns oft nach stillen Momenten, weil sie Erholung und neue Ideen ermöglichen.» Sei die Stille aber da, werde sie nicht selten zu einer Herausforderung.

«Stille ist nichts für Feiglinge», brachte es der Jesuit und Zen-Meister Niklaus Brantschen auf den Punkt. Wer sich der Stille aussetze, müsse sich auch mit sich selbst beschäftigen. Erst dann setze sie grosse Energie in Form von Kraft, Erkenntnis und Kreativität frei.

Konzipiert ist die Ausstellung als «dreidimensionale Hörlandschaft», wie das Museum schreibt. Den Kopfhörer aufgesetzt, können die Besucherinnen und Besucher das Thema nach eigenen Gusto erkunden. Dabei liessen sich Alltägliches und Unerwartetes über den Lärm wie auch «die schönen und schrecklichen Seiten der Stille» entdecken.

www.mfk.ch

SDA/mb

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