Zum Hauptinhalt springen

Der Dällebach verzückt die Herzen

Mit einem Tag Verspätung wurde in Thun das Freilicht-Musical «Dällebach Kari» uraufgeführt.

«Kari isch Kult, yes he can»: Der Dällebach Kari (Hanspeter Müller-Drossaart) und seine Fans im Bern der wilden Zwanziger.
«Kari isch Kult, yes he can»: Der Dällebach Kari (Hanspeter Müller-Drossaart) und seine Fans im Bern der wilden Zwanziger.
Markus Grunder

Es war ein Thuner Kuriosum, dass die erste Aufführung des «Dällebach Kari» am lauen Donnerstagabend gar nicht die offizielle Premiere war, denn diese, also das Fest mit den festen Grössen der Schweizer Unterhaltungsindustrie, wurde ja am Mittwoch abgesagt wegen der Sturmwarnung und ist jetzt auf den Montag verschoben. Und so waren denn vorgestern Donnerstag ausser Walo Lüönd, dem ja der Kari als Film-Kari ein gutes Stück seiner gesamteidgenössischen Unsterblichkeit verdankt, keine weiteren erkennbaren Promis in Thun, sondern lauter angenehm normale Leute, die jedoch von den Thunern – das muss man diesen lassen, das können sie einfach – so zuvorkommend umsorgt wurden, als wären sie die Prominenz. Dazu plätscherte der See, und der Niesen thronte beschützend zur Rechten. Das war der Rahmen, und er war schön.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.