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Der getanzte Tod

Ein bezwingender Abend: Das Zürcher Ballett mit «In the Night» von Jerome Robbins und dem «Lied von der Erde» in Heinz Spoerlis Choreografie.

Ornamente aus Körpern: Karine Seneca, Galina Mihaylova und Vahe Martirosyan im «Lied von der Erde».
Ornamente aus Körpern: Karine Seneca, Galina Mihaylova und Vahe Martirosyan im «Lied von der Erde».
Ismael Lorenzo

Die Grundstimmung des Abends ist leicht melancholisch bis tiefschwarz. Im ersten Teil, «In the Night» von Jerome Robbins, erstmals aufgeführt 1970 vom New York City Ballet, erklingen vier Nocturnes von Frédéric Chopin. Im zweiten Teil tanzt das Zürcher Ballett zu «Das Lied von der Erde» von Gustav Mahler (1908/09). Es ist ein hochdramatisches, tief persönliches Werk, in dem er Schicksalsschläge verarbeitet wie den Tod seiner vierjährigen Tochter und die bei ihm diagnostizierte unheilbare Herzerkrankung, der er kurz darauf erlag.

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