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«Ich kommentiere keinen Blödsinn und Dreck»

Zwei Monate nach dem Säureanschlag auf den Ballettchef des Moskauer Bolschoi Theaters hat Generaldirektor Anatoli Iksanow ein Ende der «Schlammschlacht» um das Haus gefordert.

Wird sein Augenlicht behalten: Der verletzte Sergei Filin.
Wird sein Augenlicht behalten: Der verletzte Sergei Filin.
Misha Japaridze, Keystone

Die weltgrösste Balletttruppe mit ihren mehr als 200 Tänzern müsse wieder zur Ruhe kommen und sich auf die Kunst konzentrieren, sagte Iksanow am Dienstag in Moskau.

«Ich kommentiere keinen Blödsinn und Dreck», sagte der Bolschoi-Chef. Er reagierte damit auf Vorwürfe aktiver und früherer Ballettstars, dass an dem grössten Staatstheater Russlands ein «Sumpf von Korruption und Vetternwirtschaft» herrsche.

Seit Ballettchef Sergej Filin Mitte Januar bei einem Anschlag mit Schwefelsäure schwere Verletzungen im Gesicht davontrug, kommt der Musentempel nicht zur Ruhe. Wegen der Tat sitzen der Tänzer Pawel Dmitritschenko als angeblicher Auftraggeber, der mutmassliche Attentäter sowie dessen Fahrer in Untersuchungshaft.

SDA/phz

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