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«Warten auf Godot» im Bärengraben

Wo früher die Berner Bären hausten, ist nun die Kultur daheim: im Berner Bärengraben wird diesen Sommer Samuel Beckets Theaterstück «Warten auf Godot» gespielt.

Kultur statt Bären: «Warten auf Godot» zieht in den einstigen Bärengraben.
Kultur statt Bären: «Warten auf Godot» zieht in den einstigen Bärengraben.
Tomas Wüthrich

Die beiden Protagonisten des Stücks, die Landstreicher Wladimir und Estragon, warten auf Godot, von dem sie nicht einmal wissen, ob es ihn denn überhaupt gibt. Die sinnleere Wartezeit füllen Estragon und Waldimir mit absurden Diskussionen und belanglosen Aktionen.

Das Stück wirft grundsätzliche Fragen nach dem Sinn des Lebens auf. Die düstere Kulisse des Bärengrabens unterstützt mit ihrer Enge das Gefühl, eingesperrt und einem unergründlichen Schicksal ausgeliefert zu sein, schreiben die Veranstalter auf ihrer Homepage.

Premiere ist am 23. Juli, die Aufführungen dauern bis Mitte August. Regie führt Michael Oberer, in den Hauptrollen sind Horst Krebs und Marcus Signer sowie Uwe Schönbeck und Alexander Muheim zu sehen.

Nicht nur die Schauspieler, auch die Zuschauer werden unten im alten Bärengraben Platz nehmen. Die Bären leben - nota bene - seit letztem Herbst nicht mehr im Bärengraben, sondern im nahen Bärenpark am Aarehang.

SDA/bs

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