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Nachrichten-TickerKurzmeldungen aus dem ganzen Berner Oberland

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Forstbetriebe wollen fusionieren

Wimmis Seit einiger Zeit wird der Zusammenschluss des Forstbetriebs Waldgemeinde Wimmis mit dem Forstbetrieb Thunersee-Suldtal (Aeschi, Krattigen, Leissigen) geprüft. Das teilt die Gemeinde Wimmis mit. Nachdem alle offenen Fragen geklärt sind, wurde nun ein Zeitplan für das weitere Vorgehen verabschiedet. So sollen die nötigen Versammlungsbeschlüsse von Waldgemeinde, Burgergemeinde und Einwohnergemeinde in diesem Herbst erfolgen. Der fusionierte Forstbetrieb mit rund 10 Arbeitsplätzen soll den Betrieb im Januar 2023 im heutigen Werkhof der Waldgemeinde Wimmis aufnehmen. (pd)

Kanderspitzareal wird selbst erzeugten Strom nutzen

Frutigen Im Zusammenhang mit der Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Werkhofs stimmt der Gemeinderat einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) für das Areal Kanderspitz zu. Der ZEV ist ein vertraglicher Zusammenschluss mehrerer Endverbraucher, die den Strom, der meist mit Solaranlagen an einem Standort erzeugt wird, an Ort und Stelle selber verbrauchen. Der Gemeinderat hat dafür einen Investitionskredit von 90'000 Franken bewilligt, wie er mitteilt. (pd)

Kurtaxenreglement nochmal angepasst

Meiringen Auf das neue Jahr hin haben die Oberhasli-Gemeinden ihre Kurtaxenreglemente vereinheitlicht (wir berichteten). Nun hat der Gemeinderat Meiringen den Art.14, Abs. 1 Kurortsfonds, überarbeitet und genehmigt, wie er im Oberhasli Anzeiger schreibt. Der Anteil des Kurtaxenertrags, der durch Haslital Tourismus in den Kurortfonds, wurde angepasst. Dieser beträgt mindestens 10 Prozent des reinen Kurtaxenertrages und darf 30 Prozent nicht übersteigen. Das Reglement liegt ab 26. Februar für 30 Tage in der Gemeindeschreiberei öffentlich auf. (ngg/pd)

Kanalisations- und Wasserleitungen kosteten weniger

Zweisimmen Wie der Gemeinderat mitteilt, konnten einige Kredite, die die Bürger oder der Rat für Kanalsanierungen, Kanalisationsarbeiten und eine Wasserleitung gesprochen hatten, unterschritten werden. Für die Kanalisation Farbgasse beschloss die Gemeindeversammlung einen Kredit von 375'000 Franken. Dieser wurde um rund 22'200 Franken unterschritten. Für die Kanalsanierungen 2017 nach dem Generellen Entwässerungsplanung (GEP) wurden 265'000 Franken gesprochen. Diese schlugen nun mit rund 57’200 Franken weniger zu Buche. Für die Sauberwasserleitung Forellensee/Steinegg hatte der Gemeinderat 65'000 Franken budgetiert. Rund 285 Franken konnten eingespart werden. (pd)

Tour de Suisse passiert die Gemeinde am 9. Juni

Zweisimmen Die Organisation der Tour de Suisse habe den Gemeinderat über die Streckenführung im Jahre 2021 informiert, wie dieser mitteilt. Die 4. Etappe von St. Urban nach Gstaad mit einer Länge von 171 Kilometern wird am Mittwoch, 9. Juni, um etwa 16.50 Uhr von Boltigen herkommend die Gemeinde Zweisimmen in Richtung Saanenmöser passieren. Die Werbekolonne wird bereits um etwa 15.50 Uhr im Dorf erwartet. (pd)

65'000 Franken für Fussgängerleitsystem

Zweisimmen Das Rückbaugesuch für das Kioskhäuschen auf dem Bahnhofplatz konnte bewilligt werden, wie der Gemeinderat mitteilt. Der Rückbau stehe kurz bevor. Somit stehe der Umgestaltung des Bahnhofplatzes nichts mehr im Wege. Im Zusammenhang jenen Arbeiten soll nun auch das seit 2015 geplante Fussgängerleitsystem im Dorf auf Frühling 2021 realisiert werden. Der Gemeinderat genehmigt hierfür einen Kredit von 65'000 Franken. (pd)

Gemeindeverwaltung wird neu organisiert

Matten In der Organisation der Gemeindeverwaltung gibt es per 1. März einige Anpassungen, wie der Gemeinderat mitteilt. Neu wird die Bauverwaltung von einer Co-Leitung bestehend aus Christian Abbühl und Daniel Studer geführt. Die Finanzverwaltung wird zur Abteilung «Finanzen und Ressourcen». Nathalie Götz, Stellvertreterin des Finanzverwalters, ist neu die Personalleiterin der Einwohnergemeinde Matten. Für die Gesamtführung und Koordination in der Verwaltung ist Gemeindeschreiber Peter Erismann zuständig. (pd)

Handwerksausstellung ist abgesagt

Bönigen Die Ausstellung Böniger Seniorenhandwerk, die am Wochenende vom 27./28. März stattgefunden hätte, ist aufgrund der aktuell anhaltenden Covid-19-Massnahmen und der Planungsunsicherheit abgesagt worden. Dies hat der Gemeinderat Bönigen mitgeteilt. (pd)

Parktarife sollen angepasst werden

Adelboden Gestützt auf das Ortspolizei- und das Gebührenreglement hat der Gemeinderat beschlossen, dass der Parktarif Gemeindeparkplätze per 1. Mai für Jahres-, Halbjahres- und Monatskarten angepasst wird. Neu werden folgende Tarife gelten: Einheimische: 1 Jahr, 600 Franken; ½ Jahr, 400 Franken; 3 Monate, 240 Franken; 1 Monat, 85 Franken. Auswärtige: 1 Jahr, 950 Franken; ½ Jahr, 500 Franken; 3 Monate, 300 Franken; 1 Monat, 95 Franken. Aufgrund der Weltcup-Veranstaltungen könne auf dem Boden-Wendeplatz anstelle einer Jahresparkkarte eine Karte für 10 Monate (ohne Dezember und Januar) für 800 Franken (Auswärtige) oder 500 Franken (Einheimische) gelöst werden. Der neue Tarif liegt noch bis 18. März während den Schalteröffnungszeiten auf der Gemeindeschreiberei öffentlich auf. (pd)

Vertrag für freie Fahrt genehmigt

Adelboden Der Gemeinderat hat gemäss einer eigenen Medienmitteilung den Vertrag für die freie Fahrt für Einwohnerinnen und Einwohner sowie Gäste im Ortsverkehrsnetz für die Zeitspanne vom 1. Dezember 2020 bis am 30. November 2022 genehmigt. Die Stimmberechtigten hatten an der GV im August 2020 den nötigen Kredit gesprochen. «Die Einwohner/innen können das ‹hiesigs Chärti› zur freien Fahrt auf dem Ortsverkehr bei der Gemeindeverwaltung beziehen», schreibt der Gemeinderat. Dies sei möglich entweder per Online-Bestellung über www.3715.ch oder am Schalter der Gemeindeschreiberei. Übernachtungsgäste erhalten die Karte über das Tourist Center. (pd)

ÜO «Bad» geht nun zur Vorprüfung

Adelboden Ende Oktober hatte der Gemeinderat von Adelboden die Überbauungsordnung (ÜO) Nr. 66 «Bad» zuhanden der Mitwirkung verabschiedet. Bis am 4. Dezember lag die ÜO dann öffentlich auf. «Während der Auflage sind insgesamt fünf Mitwirkungen eingegangen», hat der Gemeinderat nun mitgeteilt. Die Kerngruppe «Erlebnisbad» habe den Mitwirkungsbericht zuhanden des Gemeinderats erarbeitet und die Planung wird als nächstes zur kantonalen Vorprüfung weitergeleitet. (pd)

Kletterturm wird ersetzt

Unterseen Der Kletterturm beim Unterstufenschulhaus ist in die Jahre gekommen. Er war vor mehr als 25 Jahren ein Geschenk der Pro Juventute des Amtsbezirks Interlaken. Nun musste der Kletterturm auf Weisung des Herstellers aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Der Turm wurde bereits demontiert. «Mit der bevorstehenden Sanierung des Unterstufenschulhauses ist auch der Ersatz des Kletterturms geplant», schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Der neue Spielplatz wird im Anschluss an die Sanierung des Unterstufenschulhauses erstellt. (pd)

Bodensanierung wird teurer

Spiez Für die Sanierung des Bodens in der Fahrzeughalle und äussere Abschlüsse im Werkhof Spiez hat der Gemeinderat einen Nachkredit von 28‘000 Franken genehmigt. Die Mehrkosten entstünden durch Massnahmen, welche aufgrund des festgestellten hohen Chloridgehalts im bestehenden Beton vorgenommen werden müssten, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Der Gesamtkredit beträgt demnach 177‘000 Franken. Ausserdem sprach der Rat für den Ersatz des Tors der Fahrzeughalle beim Werkhof Spiez einen Verpflichtungskredit von 48‘000 Franken. (pd)

Gemeinderat spricht sich für LED-Leuchten aus

Spiez Der Gemeinderat hat dem Grundsanierungskonzept der öffentlichen Beleuchtung mit LED-Leuchten zugestimmt. Dies geht aus einer Mitteilung der Gemeinde hervor. Für die Sanierung der öffentlichen Beleuchtung Etappe 2021 bis 2024 wird ein Verpflichtungskredit von 1,3 Millionen Franken zu Lasten der Investitionsrechnung Anlage Strassen beschlossen. Das Geschäft geht nun in den Grossen Gemeinderat. (pd)

SVP St. Stephan hat die Parolen gefasst

St. Stephan Die SVP St. Stephan fasste die Parolen für die Abstimmungen vom 7. März. Sie befürwortet das Verhüllungsverbot. «In aufgeklärten Staaten wie der Schweiz gilt: Freie Menschen – Frauen und Männer – blicken einander ins Gesicht, wenn sie miteinander sprechen», schreibt die Sektion in einer Mitteilung. Ein Verhüllungsverbot als «Kleidervorschrift» abzutun, sei ein Hohn gegenüber allen Frauen, die unter den Auswüchsen eines radikalen Islams litten. Im Gegensatz zu den Ja-Parolen der SVP Schweiz und SVP des Kantons Bern gibt die SVP St. Stephan beim Freihandelsabkommen mit Indonesien und der E-ID Stimmfreigabe. Ein Ja empfiehlt sie zur Anpassung des kantonalen Gesetzes über Handel und Gewerbe. Weiter fordert die SVP St. Stephan, «dass dem Spuk mit dem Lockdown, den Berufsverboten und der Maskenpflicht unter Wahrung des Schutzes der besonders gefährdeten Personen unverzüglich ein Ende bereitet wird». (pd)

Sicherheitsholzerei an der Saxetenstrasse

Oberland An der Saxetenstrasse wird ab Montag, 1. März aus Sicherheitsgründen Holz geschlagen. Dies teilt die kantonale Bau- und Verkehrsdirektion mit. Betroffen ist der Abschnitt Chammri–Unteres Ried. Gearbeitet wird bis Freitag, 19. März jeweils von Montag bis Freitag zwischen 7.30 und 17.30 Uhr. «Der Verkehr wird in dieser Zeit teilweise einspurig geführt und von Hand geregelt. Kurze Sperrungen sind möglich», heisst es in der Mitteilung weiter. (pd)

Teil des Tschorren-Wanderwegs für einen Monat gesperrt

Wegen Sicherheitsholzerei und Felsräumungen sind ab Montag, 1. März, bis Freitag, 2. April, jeweils von 6 Uhr bis 20 Uhr zwei Abschnitte vom Wanderweg Tschorren auf den Hasliberg für sämtliche Benutzer aus Sicherheitsgründen gesperrt. Es betrifft die Abschnitte Bättlerbalm bis Tschorren (Tschorrenstrasse) und Gallistein bis Tschorren. Dies schreibt die Gemeinde Meiringen auf ihrer Website. Eine Umleitung sei nicht vorgesehen. Allfällige Ausnahmebewilligungen sind direkt mit der Bauleitung (041 508 18 42) zu klären. (pd/ngg)

Petition gegen die andauernden Corona-Massnahmen

Simmental Der SVP Verbund Oberwil, Därstetten-Weissenburg, Erlenbach und Diemtigen mit Grossrat Thomas Knutti und Nils Fiechter, Co-Parteipräsident Junge SVP Kanton Bern, lanciert die Petition «Das Simmental wehrt sich» gegen die andauernden Corona-Massnahmen. Als Hauptgründe für die Petition werden angeführt: Hunderte von Arbeitsplätzen gehen verloren. Ganze Gewerbezweige werden abgewürgt. Die Bevölkerung wird bevormundet und geknechtet. Gesellschaftliche Anlässe fehlen uns allen. «Wir müssen zurück Richtung Normalität und lernen, mit dem Virus zu leben», sagt Nils Fiechter. (pd/sp)

Grundlagen für das neue Budget 2021 erarbeiten

Leissigen Die vom Gemeinderat gewählte Arbeitsgruppe zur Erarbeitung der Grundlagen des neuen Budgets 2021 hat ihre Arbeit aufgenommen. Im Vorfeld zur Budgetgenehmigung im Dezember 2020 hat eine Interessengruppe einen Flyer zur Budgetablehnung verfasst und diesen in alle Haushalte verschickt. Die aufgelisteten Aussagen zur Budgetablehnung waren allgemein verfasst und enthielten keine konkreten Anweisungen, teilt der Gemeinderat mit. Die Arbeitsgruppe entschied sich, zwei Interessenvertreter zu einem Gespräch einzuladen. Die Stossrichtung geht dahin, dass die Aufgaben im Budget 2021 auf ihre Notwendigkeit hin zu prüfen sind. Der Gemeinderat nimmt die Vorstellungen zur Kenntnis. (pd)

Übers Kommunalfahrzeug wird abgestimmt

Grindelwald Für den Ersatz eines Kommunalfahrzeugs sind Ausgaben von rund 150‘000 Franken zu erwarten, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Dieser Betrag übersteigt die Kompetenz des Gemeinderats, weshalb der notwendige Kredit den Stimmberechtigten an der Urnenabstimmung vom 13. Juni zum Entscheid vorgelegt wird. Das Kommunalfahrzeug «Multi Car Fumo» mit Baujahr 2011 und über 4800 Betriebsstunden muss altershalber ersetzt werden. (pd)