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Alle Macht dem Radler

Kopenhagen will die velofreundlichste Stadt der Welt werden.

MeinungVon Silke Bigalke
Autos unerwünscht: Velo-Schnellstrasse in Kopenhagen.
Autos unerwünscht: Velo-Schnellstrasse in Kopenhagen.
classiccopenhagen.blogspot.com
Zählgerät: Frits Bredal von der dänischen Velovereinigung zeigt, wie in Kopenhagen die passierenden Velofahrer gezählt werden.
Zählgerät: Frits Bredal von der dänischen Velovereinigung zeigt, wie in Kopenhagen die passierenden Velofahrer gezählt werden.
AFP
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Velofahrer haben in Kopenhagen eine Art Sonderstatus. Auf den Strassen bekommen sie viel Platz, manchmal mehr als die Autos. Sie dürfen an einigen Ampeln nach der Rotphase früher losfahren und häufig abkürzen, sogar über Friedhöfe. Dass die Stadt ihre Radler so gut behandelt, hat eine lange Tradition. Bereits nach der Ölkrise in den Siebzigerjahren hat sie das Radwegnetz konsequenter als andere Städte ausgebaut. Heute ist es quasi zum demokratischen Grundrecht geworden, dass jeder mit seinem Velo überall schnell und kostenfrei hinkommt.

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