Dann halt das Diktat aus Bern

Das heutige «Adieu» der Thurgauer zum Frühfranzösisch dürfte die Romands nerven. So ist die Umfrage von thunertagblatt.ch/Newsnetz zu verstehen. Wo ist die Lösung?

Das weckt bei einigen Deutschschweizern ungute Erinnerungen: Primarschülerin beim Französischlernen.

Das weckt bei einigen Deutschschweizern ungute Erinnerungen: Primarschülerin beim Französischlernen.

(Bild: Keystone)

Matthias Chapman@matthiaschapman

Die Thurgauer wollen nicht mehr: Schluss mit Französisch in der Primarschule. Der neue Lehrplan der Volksschule – der heute in die Vernehmlassung geschickt wurde – sieht vor, dass die Kinder ab Mitte 2018 kein Frühfranzösisch mehr haben, sondern diese Sprache erst in der Oberstufe lernen. Der Thurgau weicht damit vom interkantonalen Lehrplan 21 ab.

Das dürfte in der Romandie gar nicht gut ankommen. Von nationalem Zusammenhalt ist immer wieder die Rede, wenn es um den Fremdsprachenunterricht geht. thunertagblatt.ch/Newsnetz wollte in einer Umfrage (die sowohl in der Romandie wie auch in der Deutschschweiz durchgeführt wurde) von den Lesern u. a. wissen, wie wichtig dieses Argument ist. Die Auswertung (2400 Teilnehmer am 31. März und 1. April):

thunertagblatt.ch/Newsnetz

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