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Die Sünden bei der Flugbuchung

Schon bei der Buchung kann man so einiges falsch machen. Und das kostet. Was Sie beachten sollten, wenn Sie Ihre Flugtickets kaufen.

Preisunterschiede für gleiche Strecke: Ticket ist nicht gleich Ticket.
Preisunterschiede für gleiche Strecke: Ticket ist nicht gleich Ticket.
Fastjet

Ticket ist nicht gleich Ticket – zumindest, wenn man bei der Beurteilung auf den Preis achtet. Flugscheine für dieselben Strecken und zum gleichen Zeitpunkt kosten nicht immer gleich viel. Sie können je nach Umständen ziemlich ins Geld gehen oder eben auch zu einem richtigen Schnäppchen werden. Natürlich verraten die Fluggesellschaften selbst nicht, wann und wie man an die billigsten Tickets kommt.

Doch Vielflieger auf der ganzen Welt sammelten inzwischen so einiges an Erfahrung, wenn es ums Buchen geht. Wir sagen Ihnen, welche Fehler Sie vermeiden müssen, wenn Sie nach dem Kauf der Tickets noch genug Geld in der Ferienkasse übrig haben möchten.

Am besten noch einmal darüber schlafen

So ist nicht jede Zeit die richtige, um ein Flugticket zu kaufen. So schön spontane Onlinebuchungen sind – oft lohnt es sich, noch etwas abzuwarten, bevor man sie auch wirklich abschickt. Am Abend nach einem Glas Wein ist dafür zum Beispiel ein eher schlechter Zeitpunkt – nicht nur, weil man den Kauf eventuell am nächsten Tag bereut. Viele Fluggesellschaften schalten im Laufe des Morgens und Vormittags eine begrenzte Anzahl an preiswerteren Economy-Tickets auf. Dann lohnt es sich, nach Schnäppchen zu suchen. Am Abend sind diese in den meisten Fällen schon wieder vergriffen. Und was den Zeitpunkt der Buchung betrifft, gilt in jedem Fall: Je früher, desto besser. Wie die Seite Billigflieger.de errechnete, sollte man wenn möglich mindestens zehn Wochen vor Abflug buchen. Die Tickets sind dann bis zu 50 Prozent billiger als kurz vor dem Abflugtag.

Nicht jeder Tag ein guter Tag

Und auch der Tag des Fluges ist entscheidend – die Nachfrage bestimmt den Preis. Das hat zur Folge, dass in vielen Fällen der Freitagabend und der Montagmorgen die teuersten Zeitpunkte für eine Reise sind. Zu diesen Zeiten sind viele Geschäftsreisende unterwegs. Das treibt die Preise in die Höhe. Als günstigste Tage für Flugreisen haben sich Dienstag, Mittwoch und Samstag erwiesen. Grundsätzlich gilt aber: Flüge am Nachmittag sind teurer. Diese Zeit hat sich als eine Art Stosszeit des Luftverkehrs erwiesen. Auch wenn es unter Umständen die angenehmste Zeit zum Reisen ist, sollte man sich überlegen, ob es einem wirklich den Aufpreis wert ist.

Bei der Buchung ist es sowohl bei den Airlines als auch auf verschiedenen Reiseseiten möglich, flexible Reisedaten anzugeben – also nach Flügen bis zu drei Tagen früher oder später zu suchen. Wer diese Möglichkeit ignoriert, sollte sich nicht wundern, wenn die Preise am gewünschten Tag nicht die günstigsten sind. Flexibilität sollte man auch bewahren, wenn es um den Abflugort geht. Oft lohnt es sich, mit dem Zug oder Auto einen gewissen Weg auf sich zu nehmen. Wer nahe der niederländischen Grenze wohnt, sollte etwa den Grossflughafen Amsterdam Schiphol nicht vergessen, wenn er nach dem optimalen Weg sucht.

Kleingedrucktes nicht ignorieren

Auch wer das Kleingedruckte ignoriert, macht einen grossen Fehler. Hier gibt es oft Gebühren, die den Ticketpreis in die Höhe treiben. So ist es oft so, dass ein Billiganbieter ein deutlich preiswerteres Ticket zur Verfügung stellt, aber für die Mitnahme von Gepäck hohe Gebühren verlangt, die aus einem Schnäppchen ein ganz normales Ticket machen. Und das am Ende erst noch für einen Flug im eingeengten Ferienflieger statt bei einer Premium-Airline mit Vollservice. Daher gilt: Suchen vor dem Buchen.

Weitere spannende Themen aus der Welt der Airlines finden Sie auf Aerotelegraph.com. Aerotelegraph ist eine Medienagentur unabhängiger Aviatikjournalisten in Zürich.

se/Aerotelegraph.com

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