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Heute zum Poelieren: Für grosse Vögel

Sie wissen nicht, was Poelieren ist? Damit sind Sie nicht alleine. Diese Zubereitungsart ist leider etwas in Vergessenheit geraten.

Aber gerade zu Weihnachten greift man gerne – bewusst oder unbewusst – auf die Vorteile dieses schonenden Garprozesses zurück. Denn Poelieren eignet sich gut für grosse Stücke, die sich festlich präsentieren lassen und trotz langer Garzeit saftig bleiben sollen – wie zum Beispiel Truthahn.

Zum Poelieren braucht man einen geeigneten Topf: Er muss hoch sein, einen Deckel haben und in den Ofen passen. In dieses Gefäss legt man Gemüse, etwas ausgelassene Butter und das mit Knoblauch und Kräutern gespickte Geflügel. Das alles wird dann kurz auf der Herdplatte erhitzt und alsbald in den auf 140 bis 160 Grad vorgeheizten Ofen geschoben. Ohne Fremdflüssigkeit entsteht so ein schmackhafter Jus, mit dem man das Gargut immer wieder arrosiert. Die Verweildauer im Ofen ist abhängig vom Gewicht. Als Grundregel gilt: Ein Vogel von zwei Kilo braucht zwei Stunden – wobei man für die letzten zehn Minuten den Deckel entfernt und die Temperatur um 20 Grad erhöht, damit sich das Fleisch leicht bräunt. Vor dem Servieren leert man den Jus in ein anderes Gefäss, schöpft allenfalls etwas Fett ab und ergänzt ihn mit einem Geflügelfond – fertig ist das Festessen.

BZ/fan

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