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Der Wein bestimmt, nicht der Mensch

Felix Weidmann aus dem zürcherischen Regensberg hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Es bescherte dem Winzer unter anderem eine Notlese – und eine sechswöchige Zwangspause.

Bevor Felix Weidmann den Familienbetrieb übernahm, lernte er in Südafrika, Australien, Frankreich und im Lavaux. Foto: Urs Jaudas
Bevor Felix Weidmann den Familienbetrieb übernahm, lernte er in Südafrika, Australien, Frankreich und im Lavaux. Foto: Urs Jaudas

Die vergangenen Monate zehrten an den Kräften von Felix Weidmann. Einerseits war da «die Fliege», andererseits ein Arbeits­unfall. Über Ersteres spricht der Winzer gern und ausführlich, über Zweiteres schweigt er lieber.

In Regensberg vinifiziert Weidmann Trauben von etwas mehr als sechseinhalb Hektaren Rebland. Wie schon sein Vater, der 1985 verstorben ist. Damals habe der Bruder den Familienbetrieb übernommen, bloss sei er dann zehn Jahre später nach Australien ausgewandert: «Erst wollte ich den Betrieb verpachten, aber es kam dann doch anders.» In Wädens­wil habe er ein önologisches Nachdiplomstudium gemacht und zudem verschiedene Praktika, unter anderem in Südafrika, Frankreich, Australien und «nicht zuletzt im Lavaux». Dass er nun schon fast zwanzig Jahre für das Weingut verantwortlich ist, erstaunt ihn beim Nachrechnen selbst ein wenig.

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