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Der beste Löffel voll Orient

Der grosse Hummus-Test zeigt: Die geschmacklichen Unterschiede beim Püree aus Kichererbsen sind beträchtlich.

Wird mit wenigen Zutaten zum Gedicht: Hummus. Foto: «The New York Times»/Redux/laif

Wird mit wenigen Zutaten zum Gedicht: Hummus. Foto: «The New York Times»/Redux/laif

Nina Kobelt@Tamedia
Daniel Böniger@tagesanzeiger

Leise hat es sich angeschlichen, das Püree aus Kichererbsen. Leise und langsam. Doch plötzlich ist Hummus nicht mehr wegzudenken aus den Kühlregalen der hiesigen Lebensmittelläden. Was ja durchaus seine guten Seiten hat: Hummus ist gesund (Hülsenfrüchte! Bestenfalls Olivenöl!), vielseitig einsetzbar (als Dip für Gemüse, als Brotaufstrich, zum Salat und auf dem Tapas-Teller) und unkompliziert für Gastgeber: Hummus vertragen die meisten Allergiker – es ist vegan, glutenfrei und so weiter. Wie bei vielen Gerichten schmeckt Hummus am besten selbst gemacht. Aber lohnt sich der Aufwand, wo viele sehr gelungene Produkte im Laden erhältlich sind? Andere könnten, ginge es nach uns, dort getrost wieder verschwinden. Bei der Blindverkostung haben wir besonders auf folgende Punkte geachtet: auf die Optik, denn ein luftiges Hummus erkennt man schon von Auge. Dann auf den Duft: Im besten Fall war er harmonisch, bei manchen Produkten stachen die Sesamnoten hervor. Schliesslich sollte die Gaumenprobe zeigen: Wie ist die Konsistenz des Hummus, wie das Aroma? Und mag man noch einen zweiten Löffel?

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