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Ein Wassersprudler, der auch als Hingucker taugt

Karim Rashid, der Popstar unter den Designern, hat einen Wassersprudler kreiert, der vor allem Lebensfreude vermitteln soll.

Ein Event lockte letzthin scharenweise Journalisten nach Mailand. Dabei war der Anlass nicht sehr weltverändernd. Oder etwa doch? Immerhin stand ein Mann auf der Bühne, der sich selbstbewusst damit brüstet, die Welt ein kleines Stück verändert zu haben: Daniel Birnbaum, CEO von Soda-Stream. Das ist die Firma, die uns vom Flaschenschleppen erlöst hat und uns stattdessen Trinkwassersprudler ins Haus bringt. Wer die Wohnung im 5.Stock hat, weiss solche Errungenschaften tatsächlich zu schätzen.

«Stellen Sie sich vor, wie viele Plastikflaschen sich damit einsparen lassen», sprach er sich in Verve. Und seine Mission ging an diesem Abend noch einen Schritt weiter: Ökologie soll künftig auch schön sein. Deshalb lanciert Soda-Stream einen Design-Wassersprudler. Dass die Wahl auf Karim Rashid fiel, hat seinen Grund: Der Popstar unter den Designern ist bekennender Soda-Stream-Konsument. Und da stand er auch schon: Beeindruckend gross und im rosa Anzug. Wie immer, wenn der eloquente Vieldenker einen Entwurf zeigt, geizte er nicht mit druckreifen Aussagen wie «Der Luxus von morgen ist immateriell» oder «Ich liebe Farben, weil es davon zu wenig gibt» oder «Träume allein genügen nicht, man muss Ziele haben». Etwa dasjenige einer ökologischeren Welt. Zum Beispiel mit dem Sprudler Genesis in seiner typischen organischen Formsprache. Die ineinander verschlungenen Motive in leuchtenden Farben erinnern an die Wellenbewegung des Wassers. «Meine Produkte sollen Freude bereiten», ist Rashids simpler Anspruch. Das wird der Sprudler wohl tun – und dazu auch noch ein kleines bisschen die Welt verändern.

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