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Essen wie in Pyongyang

In Amsterdam öffnet das erste nordkoreanische Restaurant Europas seine Tore. Mit dem diktatorischen Regime möchten die Betreiber jedoch nichts zu tun haben.

Zwei Niederländer haben in Amsterdam ein Restaurant mit nordkoreanischer Küche eröffnet - nach ihren Angaben das erste seiner Art in Europa. «Wir haben Nordkorea besucht und haben uns gesagt, dass niemand die Kultur oder die Küche dieses Landes kennt. Deshalb haben wir beschlossen, ein Restaurant und ein Kulturzentrum in Amsterdam aufzumachen», sagte einer der beiden Betreiber, Remco van Daal, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP.

Das seit dem 1. Februar geöffnete Lokal namens «Pyongyang Restaurant» bietet zwei Menüs mit fünf oder sieben Gerichten auf der Grundlage von Reis, Nudeln und Fleisch an. Van Daal legt Wert darauf, dass sein Lokal mit der kommunistischen Führung in Pyongyang nichts zu tun hat. Die Angestellten - fünf Serviererinnen, drei Köche und eine Dolmetscherin - stammen aus Nordkorea.

Gleichzeitig ein Kulturzentrum

«Wir haben mit einem nordkoreanischen Restaurant in Peking zusammengearbeitet. Dieses hat neun Leute ausgesucht und ausgebildet, und wir haben sie aus Nordkorea in die Niederlande kommen lassen», sagte van Daal, ein ehemaliger Druckereiangestellter.

Das Kulturzentrum soll in demselben Gebäude wie das Restaurant entstehen. Dort sind Vorträge, Workshops und Vorführungen nordkoreanischer Filme geplant. Es gehe dabei aber weder um Propaganda, noch überhaupt um Politik, sagte van Daal.

AFP/mrs

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