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Was bestellen? Zur Psychologie von Speisekarten

Speisekarten sind angeblich die Visitenkarten der Restaurants – und beinahe eine Wissenschaft für sich.

Daniel Böniger
Speisekarten sind in der Gastronomie Gold wert – wenn sie geschickt zusammengestellt sind. Foto: Alamy
Speisekarten sind in der Gastronomie Gold wert – wenn sie geschickt zusammengestellt sind. Foto: Alamy

Diesen Mittwoch gab es im Personalrestaurant des Uhrenherstellers ETA in Grenchen «XXL-Schweineschnitzel Wienerart, hausgemacht, mit Zitronengarnitur und marktfrischer Salatschale». So zu lesen auf dem Menüplan. Bei dieser Formulierung tauchen sofort Fragen auf: Bestellt jemand dieses Gericht wegen der «Zitronengarnitur»? Weil das Fleisch «im Hause» paniert worden ist? Oder weil der Salat dazu «marktfrisch» sei? So nebenbei: Wie sonst sollte ein Salat sein? «Kellergereift» womöglich?

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