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Das Geschlecht der Eifersucht

Es ist eine Leidenschaft, die selbst friedliebende Menschen plötzlich Gemeinheiten, gar Unanständigkeiten tun lässt. Psychologen wissen: Männer und Frauen werden aus ziemlich unterschiedlichen Gründen eifersüchtig.

Der wohl berühmteste Eifersüchtige: Othello von William Shakespeare (im Film 1995 gespielt von Laurence Fishburne mit Irène Jacob als Desdemona).
Der wohl berühmteste Eifersüchtige: Othello von William Shakespeare (im Film 1995 gespielt von Laurence Fishburne mit Irène Jacob als Desdemona).
Reuters

Täglich werden weltweit Taschen durchsucht, SMS-Nachrichten ausspioniert, E-Mails gescannt . Nicht die eigenen, sondern die des Partners. Ein Vertrauensbruch, der Folgen haben kann, denn es ist falsch, verletzend, unnötig. Aber so verlockend.

Ob Promis, Film, Literatur oder gar die Bibel – von Othello über Florian Ast, «Fifty Shades of Grey» bis zu Sarah und Abraham: Eifersucht ist das Garn, aus dem Liebegeschichten gestrickt sind. Auch für Johann Wolfgang von Goethe galt bereits vor über 200 Jahren: «Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.» Doch stimmt das? Suchen wir es uns aus, eifersüchtig zu sein? Oder können wir gar nicht anders?

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